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Ketten

Die von RÜBIG entwickelten, gesenkgeschmiedeten und zerlegbaren Ketten zeichnen sich auf Grund der verwendeten Stahlsorten und Herstellungsverfahren durch Verschleißbeständigkeit, Härte und Zähigkeit aus. Die Zerlegbarkeit von Hand ermöglicht das unkomplizierte Verlängern, Warten oder Auswechseln von einzelnen Gliedern oder ganzen Stegen. Auf Grund der guten Schweißbarkeit können widerstandsfähige Transportbänder für starke Beanspruchungen günstig und individuell hergestellt werden.

RÜBIG Ketten sind in 14 verschiedenen Größen mit Teilung von 29,3 mm – 125 mm erhältlich und werden aus 4 verschiedenen Materialsorten hergestellt. Einige Typen sind auch in rostfreier Version verfügbar.

RÜBIG Kette Serie C  ist für Anwendungen mit oberhalb der Kette laufenden Rädern geeignet. Durch die vergrößerte Umschlingung des Hakens wird eine längere Einsatzdauer gewährleistet.

 

Gitter Liste

In absteigender Reihenfolge

13 Artikel

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  • Anwendungsmöglichkeiten

      • Rechenreinigungsanlage

        Da sich die RÜBIG Ketten gegen Witterungseinflüsse, feuchtes und verschmutztes Fördergut weitgehend unempfindlich erweisen, sind sie für den rauen Betrieb in Rechenreinigungsanlagen von kleineren Wasserkraftwerken ideal einsetzbar.

      • Schredderanlage

        Die eingesetzte RÜBIG Kette wird dabei mit Zwischenstegen zu ein­em robusten, zerlegbaren Förderband verschweißt. Dieses Band gewährleistet die sichere Zuführung von organischen Abfällen wie Heckenschnitt, Laub, Rinden, Wurzelballen, etc. zu einem Zerkleinerer.

      • Silofräse

        Die in Silofräsen eingesetzten RÜBIG Ketten in HV-Ausführung gewähr­leisten im Vergleich zu anderen Kettentypen eine wesentlich höhere Lebensdauer. Die Zerlegbarkeit von Hand aus erleichtert weiters die Wartung sowie das Auswechseln einzelner Kettenglieder für die optimale Reihung von Gliedern mit aufgeschweißten Messern bzw. Räumwerkzeugen. Für die Anwendung im Futtermischer und in der auch heute noch verwendeten Silofräse werden RÜBIG-Ketten in der Ausführung hochfest und hochverschleißfest verbaut.

      • Recyclinganlage

        Den Abtransport unter dem Prallbrecher übernimmt ein speziell für den Recyclingeinsatz entwickelter Ketten-Kratzförderer. Mit Hilfe der RÜBIG Kette T100HV wird das gebrochene Material wie Bauschutt, Steine, Erde, etc. kontinuierlich unter dem Prallbrecher herausgezogen.

      • Bandfilteranlage

        Schwerkraftbandfilter werden zur kontinuierlichen Reinigung von Flüssigkeiten, insbesondere von Kühlschmierstoffen, Kühlwässern und Walzemulsionen eingesetzt. Dabei hält ein auf einem Trägerband liegendes Filterflies die Verunreinigungen zurück. Dieses Trägerband ist mit den beiden seitlich laufenden RÜBIG Ketten T49 INOX verbunden und wird damit gleichzeitig geführt, gespannt und angetrieben.

      • Dungstreuer

        Durch die Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung eignet sich die RÜBIG Kette bestens für den Einsatz auf Dungstreuern für Stallmist, Klärschlamm, etc. Dabei verhin­dern die großen Gelenkflächen der Kettenglieder einen schnellen Verschleiß bzw. die Längung der Kette.

        Sie ist für den Einsatz als Antriebskette oder als Förderkette geeignet. Ein typischer Anwendungsfall ist der Kratzboden, wie er auf jedem landwirtschaftlichen Miststreuer bzw. Dungstreuer – z.B. von Tebbe und HAWE Wester installiert wird. Auch als Kratzbodenkette für Kalkstreuer und Zementstreuer – z.B. bei Maschinen der Firma Streumaster - finden diese aus Vergütungsstahl geschmiedeten Kettenglieder im Straßenbau Verwendung. Ist ein Streuer ausreichend stark dimensioniert, erlaubt die RÜBIG-Kette auch das Ausbringen von Separationskalk.

      • Rübenernter

        Diese Gliederkette wird aufgrund ihrer Verschleißbeständigkeit auch in jeder der Firma Holmer gebauten Rübenerntemaschine bzw. Vollernter eingesetzt. Hauptgrund ist die geforderte Zuverlässigkeit für Rübenernter – von einem Rübenvollernter wird erwartet, dass die Standzeit der Verschleißteile mindestens eine ganze Saison beträgt.

         

    • Laufrichtung

      Die RÜBIG Kette kann in beide Richtungen laufen. Günstig ist jedoch bei Verschmutzung, wenn der Lappen in Laufrichtung zeigt (A). Bei großen Zugkräften (spätestens bei Erreichen von 20 % der Bruchlast) sollte die Kette umgekehrt eingebaut werden (B), somit lösen sich die Kettenglieder leichter von den Antriebsrädern. Die Kette unbedingt mit der offenen Seite des Lappens nach außen auf das Kettenrad auflegen! Der Antrieb sollte nach Möglichkeit auf der Zugseite / in der gewünschten (Haupt-) Förderrichtung angeordnet sein.

       

    • Kettenspanner

      • Einseitig federnde Umlenkräder
      • Nachspannbare Umlenkräder

      Die Achsenfederung ist immer dann von Vorteil, wenn Fremdkörper zw­ischen Rad und Kette gelangen.

       

    • Schweißbarkeit

      RÜBIG Ketten sind gut schweißbar. Beachten Sie jedoch, dass beim Anschweißen von Lappen und St­egen die Gelenkflächen nicht über 250°C erwärmt werden dürfen. Die Schweißrichtung sollte immer vom dünneren zum stärkeren Teil des Kettengliedes führen. Vor dem Schweißen der zweiten Seite die Kettenglieder erst an ruhender Luft abkühlen lassen! Beim Aufschweißen von Teilen an „HV“ Ketten empfehlen wir, diese nach dem Schweißen bei 190°C – 200°C und einer Stunde Haltezeit zu entspannen. Ist es aufgrund der Größe, der Anzahl bzw. des Querschnitts von Anschweißteilen nicht möglich die Überhitzung der Kettenglieder zu verhindern, oder sollten die Kettenglieder ein fehlerfreies Vergütungsgefüge auf­weisen, so können diese nach dem Schweißen an RÜBIG zum nochmaligen Vergüten zurückgesandt werden.

       

    • Ketten Unterlage – Stegbefestigung

      Als Unterlage gut geeignet sind Stahl und spezielle Gleitschienen aus „Robalon“. Die Kette sollte so an die Mitnehmer angeschweißt werden, dass die Mitnehmer auf der Unterlage laufen, die Kette jedoch mit der Unterlage nicht in Berührung kommt.

       

    • Überlastkupplung

      Zum störungsfreien Betrieb, sowie aus Sicherheitsgründen empfiehlt RÜBIG den Einbau einer mechanischen Überlastkupplung (alternativ sind auch Scherstift, elektrischer Überlastungsschutz, Riemenantrieb oder hydraulische Begrenzung bei Hydromotoren bei entsprechender Auslegung bzw. Einstellung als Überlastschutz geeignet).

       

    • Parallel laufende Ketten

      Laufen 2 oder mehrere Kettenstränge, welche durch Mitnehmerleisten parallel verbunden sind, erhalten Sie auf Wunsch die Kette ohne Aufpreis teilungs- und längengleich montiert sowie paar­weise gebündelt.

       

    • Wartung / Pflege

      Falls nicht anders möglich, können RÜBIG Ketten auch ohne besondere Wartung betrieben werden. Allerdings ist die Lebensdauer dadurch deutlich geringer als mit regelmäßiger Pflege. Dafür empfiehlt RÜBIG die Verwendung von biologisch abbaubarem Kettenöl (Kettensägen-Öl). Bei Betrieb unter dem Fördergut (bei Kratzböden) soll die Kette - besonders bevor sie saisonbedingt längere Zeit nicht läuft – gründlich gereinigt und nach dem Trocknen geölt werden.

      Die Befestigung einer Kratzbodenleiste kann durch direktes Anschweißen an die Kette erfolgen. Eine technisch höherwertige Möglichkeit sind spezielle Mitnehmerglieder. Hier wird jede Kratzerleiste an ein linkes und rechtes Kettenglied mit Mitnehmer geschraubt. Da ein auf diese Weise hergestelltes Mitnehmerglied erst nach dem Schweißen vergütet wird, entsteht im Bereich der Schweißnaht ein bestmöglich homogenes Gefüge.